Hertha BSC Berlin – Sporting Clube de Portugal
Eiskalt und fast leer war es im Olympiastadion von Berlin. Hertha BSC kämpfte gegen Sporting Lissabon um den Einzug in die K.O.-Runde der Europa League. Und nur 15000 Zuschauer waren dabei.
Eiskalt und fast leer war es im Olympiastadion von Berlin. Hertha BSC kämpfte gegen Sporting Lissabon um den Einzug in die K.O.-Runde der Europa League. Und nur 15000 Zuschauer waren dabei.
Bremer gewinnen ja fast schon traditionell im Berliner Olympiastadion, und so bummelte man auch heute siegessicher in die schmucke Riesenschüssel. Die war heute jedoch nicht ausverkauft, nur knapp 50000 Fans wollten das noch ungewohnte Bundesliga-Sonntagsspiel am Nachmittag sehen.
Die Frösche hüpfen in den Volkspark, bringen aber weder richtig Stimmung mit, noch alle Tickets unters Volk. So kommen noch ein paar Spätentschlossene in den Genuss des Besuchs der umgetauften Arena.
Bei Pokalendspielen herrscht um den atem-raubenden, historischen Prachtbau stets ausgelassene Partystimmung, an diesem Sonnabend hingegen regiert pure Tristesse. Auf der Anfahrt ist von Fußball-Atmosphäre nix zu spüren, nur vereinzelt hüpfen Frösche in die öffentlichen Nahverkehrsmittel. Am Haltepunkt angekommen nieselt es schmuddelig, die anreisenden Zuschauer huschen mit gesenktem Haupt und nach oben gezogenen Schultern Richtung Olympiastadion.
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Während ein paar U-Bahnstationen entfernt die Internationale Funkausstellung tobte, machten wir uns von der Messe aus auf den Weg zum Olympiastadion. Ganz fein, in Anzug und Krawatte. Da wir so wichtig aussahen, begrüßten uns nicht nur die Ordner sehr freundlich und wünschten uns ein schönes Spiel. Auch die Hertha-Fans, die um uns herum auf der Tribüne saßen, wagten keine blöde Anmache, obwohl wir offensichtlich für Werder mitfieberten. Nur beim Ausgleich für den SVW murrten ein paar, wir sollten uns hinsetzen. Endstand: 1:1.
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