Fulham FC – Hamburger SV
4000 Hamburger sind da, hurra, aber nur gut 1400 haben Karten. Die freuen sich doppelt, denn sie sehen ein absolut traditionelles Stadion in einer für Fußball-Fans traumhaften Gegend Londons. Weiterlesen »
4000 Hamburger sind da, hurra, aber nur gut 1400 haben Karten. Die freuen sich doppelt, denn sie sehen ein absolut traditionelles Stadion in einer für Fußball-Fans traumhaften Gegend Londons. Weiterlesen »
Donnerstag, sieben Uhr in der Frühe. Am Hamburger ZOB sammeln sich Passagiere von neun Bussen, um sich auf den Weg ins Gelderland zu machen. Alles läuft ruhig und diszipliniert ab – als ahnten die Herren und Damen schon, dass ihre Nerven im Laufe des Tages noch gehörig strapaziert werden sollten. Kein Wunder, denn immerhin stand die Euro-League-Partie zwischen PSV Eindhoven und dem HSV auf dem Reiseplan.. Weiterlesen »
“Wir schlafen nicht auf Betten, wir schlafen nicht im Zoo, wir schlafen auf Tabletten, das ist in Kusen so” – der Schlachtgesang des Braunschweiger Lev-Fans in der S3 war charmant selbstironisch. Verlor aber seinen Sympathiebonus …
Eigentlich musste der geneigte Fan des Gastgebers keine Angst haben. Seit zig Jahren haben die Hamburger nicht mehr gegen die Seppel verloren – und das sollte auch so bleiben. Mit 1:0 gewann der HSV im ausverkauften Volkspark durch ein Tor von Petric – und irgendwie hatte niemand das Gefühl, sie könnten das Spiel verlieren. Allerdings hatten die meisten auch im Laufe ein 0:0 der guten Art erwartet.
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Es ist schwer, als HSVer-Fan oder ähnliches Fassung zu bewahren. Aber nach diesem wirklich sehr emotionalen Spiel ist die schwarz-weiß-blaue Raute raus, die grüne fährt nach Istanbul. Vielleicht waren die Fan-Gesänge, wie ach so schön es doch in der Stadt zwischen Europa und Asien sein soll, nach dem 1:0 durch Olic doch verfrüht?
Teil eins der unendlichen Geschichte um das ewig junge Duell der beiden Nordrivalen: Es ist angerichtet – 55.237 Zuschauer finden sich im Volkspark ein, darunter an die 6000 Bremer. Es bleibt friedlich – vor dem Spiel vielleicht überraschend und dem Polzeiaufgebot geschuldet. Nach dem Spiel ein Zeichen der Depression der Gastgeber, die sich nach einem 1:1 nach 120 Minuten im Elferschießen 1:3 geschlagen gaben.
Das vielleicht schönste Stadion der Liga – steht in Bochum. Ein Rang, vier Ecken, alles zu – so schön und ursprünglich können Fußballarenen sein. Und man muss nicht einmal Grönemeyer mögen, um einen Anflug von Gänsehaut zu bekommen, wenn mit Ausnahme der Gästefans das ganze Stadion in Herberts Hit “Bochum” einstimmt und an der passenden Stelle lauthals “VfL” gröhlt.
In der Hansestadt geht die Angst um. Dabei klingt der Grund wie ein Waschmittel, aber einige der Fans von Ajax Amsterdam kommen nicht mit einer weißen Weste nach Deutschland. Nachdem ungefähr 400 bereits am Vorabend auf der Reeperbahn randaliert haben und die Polizei wohl kurz vor dem Schusswaffengebrauch stand, verstopfen die marodierenden Horden auch am Spieltag erneut das Hamburger Amüsierviertel. Aber es sollte alles noch schlimmer kommen.
Den Anfang der schwarz-weiß-blauen Tage machte die Partie gegen den Erzrivalen aus Bremen. Während auf dem Hinweg allerorten vom kleinen Fischerdorf, der verbotenen Stadt oder sonst einer Verklausulierung der Gäste gewispert wird, schlägt die Stimmung spätestens in Stellingen in offene und laut kund getane Ablehnung um.