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TuS Dassendorf – Altona 93

Die TuS Dassendorf ist seit ihrem Aufstieg in die Oberliga Hamburg so etwas wie der Serienmeister. Viel zu holen würde da nicht sein für unseren AFC, fürchtete man vor dem Auswärtsspiel im Herzogtum Lauenburg.

Etwa 40 Altona-Fans waren dennoch mit dem Bus aufgebrochen, um ihre Mannschaft sehr fern der Heimat zu unterstützen. Doch als man das Ziel erreichte, wirkte die Heimstätte der TuS so gar nicht nach großem Fußball.

Ein kleines Schild am Straßenrand, einige Schritte dahinter ein mannshohes Tor, darüber eine Tafel: „Herzlich Willkommen bei der TuS Dassendorf“. Für einen Serienmeister wirkte das doch recht provinziell.

War man erst mal innerhalb des Stadions, wurde es nicht besser. Im Gegenteil. Von Stehrängen oder gar einer Tribüne mit Sitzplätzen war weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen: Eine dieser Sportanlagen mit Aschebahn und einem Stahlrohrgestänge als Abgrenzung zum Spielfeld.

Während auf der Westseite des Geländes ein Vereinsgebäude den Platz begrenzte, war es zu den anderen Seiten lediglich ein aufgeschütteter Erdwall. Ein Lärmschutzwall, wie es ein Schild erklärte. Dessen Betreten war übrigens verboten – wie sich erst beim Abstieg von dem durchweichten Hügel herausstellte …

Immerhin – es war ein Rasenplatz, auf dem die Mannschaften antraten., wenn auch ein etwas ungleichmäßig gewölbter.  Außerdem hatten die Gastgeber eigens für die AFC-Fans eine Bier- und Würstchenbude an der Gegengeraden eingerichtet. Wer will da meckern?

Spielerisch machte die erste Halbzeit wenig her. Dassendorf hatte ein leichtes Übergewicht, traf gar einmal die Latte. Insgesamt stand Altona aber sicher, kam nur leider nicht selbst gefährlich vors gegnerische Tor.

Das änderte sich in Halbzeit Zwei, als erst ein Ball knapp am Kasten von Dassendorf vorbeistrich und dann – noch viel knapper – die Kugel die Torlinie der TuS entlang eierte, ohne sie jedoch komplett zu überqueren.

Der Weckruf war jedoch angekommen, Altona stürmte weiter druckvoll und beim nächsten Angriff erwischte ein Dassendorfer den Ball und schob ihn selbst am eigenen Torhüter vorbei zum 1:0 (80.) für den AFC ins Tor.

Die Gastgeber, die bis dahin vor allem durch ausgiebiges Umfallen und theatralisches Herumwälzen auf dem Rasen aufgefallen waren, kamen nun wieder besser ins Spiel – und erzielten mit ihrer ersten herausgespielten Chance in der zweiten Halbzeit das 1:1 (88.). Dabei blieb es dann, da beide Mannschaften es nach dem zweiten Treffer nicht mehr schafften, noch einmal entscheidend vor des Gegners Tor zu kommen.

Letztlich waren jedoch alle Fans zufrieden mit dem unverhofften Punkt in Dassendorf – auch wenn für den AFC sogar mehr möglich gewesen wäre.

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