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Altona 93 – SV Lurup

Die Tage der guten, alten Adolf-Jäger-Kampfbahn sind gezählt. Grund genug für die Sympathisanten, endlich einmal die Jever-Lounge auf der Gegengerade zu besuchen, solange es sie noch gibt. Doch wir kamen zu spät!

Nicht, dass es die Lounge auf der Gegengerade nicht mehr geben würde oder dass gar die AJK vor dem Spiel gegen Lurup überraschend dicht gemacht worden wäre – es hatte inzwischen schlicht die Biersorte gewechselt! Statt der Jever-Brauerei liefert nun Holsten seinen Gerstensaft an die Griegstraße. Und so heißt die Jever-Lounge  jetzt Holsten-Lounge.

An der großartigen Institution selbst hatte sich dadurch zum Glück nichts geändert: Mit bestem Blick auf das Spielfeld nimmt man hier Platz auf tiefen Sofas, die direkt aus der letzten Sperrmüll-Abholung zu stammen scheinen. Große Sonnenschirme beschatten die Plätze, und von der Zapfanlage direkt neben der Lounge werden blitzschnell die frischen Nierenspüler gereicht. So viel man nur will (und kann)!

Zur guten Stimmung unter den Sympathisanten sorgte zusätzlich das sehr einseitige Spiel gegen den Tabellenletzten Lurup. Die hatten vor Beginn der Saison ihren Hauptsponsor, den Trainer und schließlich auch ihre Mannschaft eingebüßt. So spielt man in dieser Oberliga-Saison quasi chancenlos mit einer überforderten Truppe, die aus Spielern von Lurup II und einigen Neuzugängen geformt wurde.

Daher war es auch kein Wunder, dass der AFC schon innerhalb der ersten Minuten des Spiels mit 2:0 in Führung ging, wobei die Abwehr des SV Lurup mehr als dilettantisch zu Werke ging. Es folgten kurzer darauf auch die Tore Nummer Drei, Vier, Fünf und Sechs.

Mit der Führung von 6:0 ging es dann auch in die Pause. Wer nun aber glaubte, dass der AFC das Ergebnis bis zum Abpfiff zweistellig gestalten würde, sah sich getäuscht. Die Altonaer macht nach Wiederanpfiff nicht mehr als nötig und brachten das 6:0 locker nach Hause.

Gut möglich, dass Altona-Trainer Berkan Algan in der Halbzeit-Pause seine Spieler gebeten hat, es ruhiger angehen zu lassen.

Schließlich ist nicht nur der neue Co-Sponsor von Altona 93 – Perlwitz Armaturen – zugleich der ehemalige Hauptsponsor der Luruper. Auch der neue Altonaer Trainer, Berkan Algan, stand bis vor kurzem noch in Diensten des SVL. Eine gewisse Zurückhaltung war angesichts dieser außergewöhnlichen Konstellation durchaus angemessen.

Immerhin: Der Wechsel des Brauerei-Namens hatte offenbar keinen Einfluss auf die Schank-Qualität der umbenannten Holsten-Lounge – die Sympathisanten genossen einen angenehmen Nachmittag auf der Gegengeraden.

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