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Blau-Weiß Friedrichshain – SV Blau-Gelb Berlin II

Einer der ungewöhnlichsten Fussballplätze Berlins findet man in der Kreisliga B – Blau-Weiss Friedrichshain trägt seine Heimspiele auf dem Dach eines Großmarktes aus. Mit einem tollen Blick über die Stadt.
Der Metro Fußballhimmel liegt, wie schon der Name verrät, auf dem Flachdach eines Metro-Marktes in der Nähe des Ostbahnhofs und der O2 World. Zugänglich ist der Platz nur während der Geschäftszeiten, so dass Blau-Weiss Friedrichshain seine Heimspiele samstags um 14 Uhr austrägt.
Über graue Betonstufen steigt man ein Treppenhaus hinauf, erreicht dort den rundherum hoch eingezäunten Platz. Schilder weisen auf die maximal zulässige Belastung des Daches hin und erklären, dass man bei Gewitter nicht auf den Platz darf. Kein Wunder, denn man befindet sich hier recht hoch über der Stadt, mit einer großartigen Aussicht. Im Süden liegt die O2 World, nordwestlich ragt der Fernsehturm am Alexanderplatz auf, im Südosten qualmt der Schornstein des Kraftwerks Klingenberg. Auf der nahen Eisenbahnstrecke rattern S-Bahnen und Fernzüge vorbei.

Der Metro Fußballhimmel trägt seinen Namen durchaus zu recht, denn hier oben scheint sich der Himmel besonders weit über den Kunstrasenplatz zu spannen. Das Spielfeld ist auf drei Seiten lediglich von den hohen Zäunen begrenzt wird. Trotzdem fliegt durchaus mal ein Ball über die Absperrung, wie ein Friedrichshainer Spieler berichtete. „Aber eher im Training als im Spiel.“
Auf der nordwestlichen Seite des Platzes befindet sich ein Gebäude mit Umkleiden. Außerdem steht hier eine Sitzplatztribüne mit rund 300 Plätzen. Irritierenderweise sind die Sitzschalen der Tribüne in den Metro-Farben Gelb und Blau gehalten, während die heimischen Friedrichshainer Blau und Weiss sind. Da passte die heutige Gastmannschaft, Blau-Gelb Berlin II, farblich besser zur Tribüne.
Viel zu holen gab es für die Blau-Gelbe trotzdem nicht. Schon in der 16. Minute ging Blau-Weiss in Führung und hätte den Vorsprung kurz darauf sogar noch ausbauen können, als der Schiedsrichter einen umstrittenen Handelfmeter gegen die Gäste pfiff. Den konnte der Torhüter von Blau-Gelb abwehren, so dass es zur Pause beim 1:0 blieb.
In der zweiten Hälfte wurde die Party hitziger, es gab viele Fouls und Diskussionen, und der Schiedsrichter verteilte insgesamt sieben gelbe Karten. Fußball gespielt wurde nebenbei auch noch, den Friedrichshainern gelang in der 62. Minute das 2:0 – gleichzeitig der Endstand.

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