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SV Sparta Lichtenberg – SV Babelsberg 03

Fussball in Berlin am Dienstagabend im November – weit und breit das einzige Spiel ist ein Testkick von Berlin-Ligist Sparta Lichtenberg gegen Regionalligist Babelsberg 03. Ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert!

Ausgetragen wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz des SV Sparta, einem gepflegten Spielfeld mit der üblichen Alu-Barriere auf der einen und Zäunen auf den drei anderen Seiten. Aus einem Bierwagen schenkten die Spartaner frisch Gezapftes aus und brutzelten zudem selbstgemachte Frikadellen, die man hier natürlich besser als Buletten bestellt. Sehr empfehlenswert!
Der Babelsberger Trainer Cem Efe nutzte das Testspiel, um einige Spieler aus der eigenen A-Jugend und selten eingesetzte Ergänzungsspieler auf dem Platz zu erleben. Es entwickelte sich von Beginn an ein sehr temporeiches Spiel, in dem Babelsberg die besseren Chancen hatte, aber den Ball zunächst nicht ins Tor brachte. Auf der anderen Seite erspielte sich Sparta einige wenige Chancen, hielt aber gut mit. Nach einem – zurecht nicht gegebenen – Abseitstor der Babelsberger kassierten die Spartaner erst in der 50. Minute der ersten Hälfte das 0:1. Ja, richtig gelesen, der Schiedsrichter pfiff die Partie ohne Not erst nach über 50 Minuten zur Pause ab. Die etwa 30 Zuschauer staunten.
Aber die zu viel gespielten Minuten holte er mühelos wieder rein, indem er die zweite Hälfte bereits nach acht Minuten Unterbrechung wieder anpfiff. Pausen werden ohnehin überbewertet …
Den Akteuren schien die fehlende Erholungszeit denn auch nichts auszumachen. Das Spiel nahm sogar noch weiter an Fahrt auf, die Babelsberger erzielten kurz nach Wiederanpfiff das 2:0. Doch auch Sparta ließ sich nicht hängen, wurde immer stärker und erspielte sich zunehmend eigene Chancen. Nach etwa 75 Minuten gelang den Lichtenbergern so auch der Anschlusstreffer und schließlich kurz vor Schluss der inzwischen verdiente 2:2-Ausgleich.
Babelsberg warf danach noch mal alles nach vorne, hatte eine letzte Gelegenheit auf den Siegtreffer durch einen Freistoß aus etwa 20 Metern Entfernung. Der Ball knallte jedoch knapp links neben das Sparta-Tor – und damit pfiff der Schiedsrichter das Spiel am Ende pünktlich ab.
Babelsberg-Trainer Efe zeigte sich im Gespräch mit den anwesenden Hoppern durchaus zufrieden, gab aber auch zu, dass seine Mannschaft das eine oder andere Tor mehr hätte machen müssen. So jubelte der SV Sparta über ein verdientes Unentschieden gegen die zwei Klassen höher spielenden Babelsberger.

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