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Tennis Borussia Berlin – BSV Hürtürkel

Der amtierende Berliner Meister und aktuelle Oberligist BSV Hürtürkel zu Gast im Mommsenstadion. Die klassische Konfrontation zweier Teams aus unterschiedlich hohen Spieklasse – eigentlich eine klare Sache.

Und so sah es nach einer halben Stunde so aus, als ob dieser Abend ein böses Ende nehmen würde. Der BSV Hürtürkel war bis zu diesem Moment des Pokal-Achtfinales die klar dominierende Mannschaft gewesen. Und nun kullerte der Ball unaufhaltsam und wie in Zeitlupe, so schien es, durch den Fünf-Meter-Raum von TeBe und drohte im nächsten Moment im Kasten der Lila-Weißen einzuschlagen.
Doch nur Zentimeter vor der Linie bekam ein Verteidiger noch seinen Fuß hinter den Ball, rettet das bis dahin mühsam erkämpfte 0:0 gegen den klassenhöheren Gegner aus Neukölln.
Ein Knackpunkt im Spiel. Hatte es TeBe bis dahin gegen die dichte Abwehrkette des Gegners nicht einmal in die Nähe von dessen Tor geschafft, bemühte man sich nun zumindest um ein wenig Offensive.
Etwas Überzeugendes, geschweige denn Zählbares kam dabei zunächst nicht heraus, doch es ging immerhin mit einem hart erkämpften 0:0 in die Pause. Das war schon mehr, als mancher nach dem starken Beginn der Gäste erwartet hatte …
Und es sollte besser werden. TeBe wurde mutiger, erspielte sich mehr offensive Szenen. Die beste Chance vergab Michael Fuß etwa eine Viertelstunde vor Schluss, als er aus gefühlten 50 Zentimeter Entfernung den Ball über das Hürtürkel-Tor ballerte. War das die eine große Chance, den übermächtigen Gegner aus dem Pokal zu kegeln?
Sie war es nicht. In der 83. Minute flankte Michael Fuß von der rechten Seite vors Hürtürkel-Tor, Greinert nahm den Ball volley und nagelte ihn per Aufsetzer ins Tor. Wie angestochen riss sich der Torschütze das Trikot vom Leib und flitzte kreuz und quer über den Platz, von seinen Mitspielern kaum zu halten, und die TeBe-Fans stürmten auf den E-Block-Zaun, um Greinert zu feiern.
Jetzt hieß es nur noch, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Als der konfuse Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit anzeigte, schwante manchem schon Übles.
Doch zum Glück für TeBe vedaddelte das schwache Schiri-Gespann die Nachspielzeit fast im Alleingang, nachdem ein TeBe-Spieler im Strafraum des Gegners zu Boden gegangen war. Der überforderte Schiedsrichter verlegte den Ort des Fouls jedoch außerhalb des Strafraums, was massive Proteste der TeBe-Spieler und -Fans nach sich zog. Von seinem ganz in der Nähe stehenden Linienrichter im Stich gelassen – der hatte zum wiederholten Mal nicht mal ein Foul angezeigt – sprintete der Mann in Gelb 60 Meter weit auf die andere Seite des Platzes, um dort den zweiten Assistenten nach seiner Meinung zu befragen.
Die Entscheidung des Schiedsrichters blieb zwar bestehen, und TeBe erhielt lediglich einen Freistoß zugesprochen, der nichts einbrachte. Doch durch die langen Diskussionen war so viel Zeit vergangen, dass der Unparteiische das Spiel bereits nach der nächsten Aktion beendete. Vermutlich war er froh, dass es vorbei war.
Die feiernden TeBeler waren es auf jeden Fall!

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