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Offenburger FV – FC St. Pauli

Gefühlte 80 Grad Celsius, kaum ein Fitzelchen Schatten und nix mehr zu trinken – Fußball im deutschen Sonnen-Eck Ortenau ist nicht das Richtige.

Und dennoch sehen gut 10.000 Saunisten in kurzen Hosen und Sandalen, wie der Favorit FC St. Pauli beim amtierenden Südbadischen Pokalsieger und ehemaligen Deutschen Amateurmeister 3:0 gewinnt und sicher in die zweite Runde des DFB-Pokals einzieht.
In den Südwesten der Republik fahren etwa 1000 St. Paulianer, viele weitere kommen aus Frankreich, der Schweiz und eben Süddeutschland in Karl-Heitz-Stadion. Der ehemalige Bürgermeister wäre sicher stolz gewesen, wenn er das pickepackevolle Rund gesehen hätte. Nicht so schön allerdings, dass das Stadion hoffnungslos überfüllt ist und viele in der achten Reihe hinten oben oder auf den Freiflächen im Stadion das Geschehen auf dem grünen Rasen schlichtweg nicht sehen können. Gut, dass im Bierstand Bierbänkle stehen, die hunderte Fans zu provisorischen Tribünen umfunktionieren. Apropos Bierstand: Schon zur Pause sind diverse Getränke aus, irgendwann gibt es nur noch Apfelsaft und Weizen, aber immerhin auch eiskaltes Wasser aus Hähnen in den sanitären Anlagen, Abkühl-Badewannen der freundlichen Gastgeber und eine Mega-Berieselungsanlage der örtlichen Feuerwehr – zumindest für den Gästeblock. Fußball in dieser Hitze ist sicherlich nicht das Gesündeste, und so ist es kein Wunder, dass die ersatzgeschwächten Gastgeber nicht können und die professionellen Gäste nicht mehr wollen – ein 3:0 (1:0, zweimal Saglick, einmal Ginczek) reicht schließlich dicke. Richtig krank ist allerdings das fette Polizeiaufgebot, dass dieses eher unter Freundschaftsspielcharakter stattfindende Pokalpartiechen „sichert“ – Steuergelderverschwendung galore….

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